Fundstück der Woche (41. KW): Superhirn und absolutes Gehör

Ein sehr interessanter Beitrag aus Fernsehkritik.tv: Ein Musikstudent guckt sich das „Superhirn“ vom 28.12.2011 an und entlarvt den Trick, den der „Mann mit dem absoluten Gehör“ anwendet. Das Video ist zwar schon älter, aber ich mag es also jkriegt Ihr es auch mal zu sehen. Ein bißchen erinnert mich die Nummer ja an den berühmten Buntstift-Trick der Titanic bei „Wetten dass..?“ Wirklich ein interessanter Trick, hat mir gefallen:

Allerdings frage ich mich im Gegenzug auch, was das „absolute Gehör“ mit einem „Superhirn“ zu tun haben soll. Natürlich muß das Gehirn die empfangenen Signale des Gehörs verarbeiten können, trotzdem sehe ich in einem Superhirn eher besondere kreative oder mathematische Fähigkeiten. Wie seht Ihr das?

Wer liebt sie nicht?

Ehrlich gesagt, seit drei Tagen summt schon ein Ohwurm durch meinen Schädel und wenn ich das jetzt nicht poste, dann platzt er.

Wer kenn die Kleingeldprinzessin noch nicht? Dota Kehr, die als Kleingeldprinzessin mit den Stadtpiraten Musik macht und manchmal auch alleine? Na jedenfalls bin ich seit ich die Dame entdeeckt habe ein absoluter Fan. Ich kann Euch nur empfehlen sie mal live anzuschauen, das sind meistens tolle Abende!

Mein Ohrwurm ist das Lied „Alles Du“ von ihr. der Text geht in etwa so:

Zähneklappern, Zähneknirschen,
und dazu die harschen,
wirschen
Mienen, Blicke, Kommentare:
Das muss das harte, wahre Leben sein.
Jedem sein Los, seine Last, seinen Trost.
Ich wäre fast verzweifelt ob der Müh’der langen Straße.
Was soll ich hier?
Seh‘ keine weiten Wege, seh‘ nur Fluchtunkte auf dem Weg zu Dir.

Und dann in Deinem Arm, alles gut, alles andre egal
Alles Du, alles Dur,
alles nur ein Kitzeln, lachen, fühl mich wohl,
das sind Momente, wie Geschenke,
wie Getränke mit Limettensaft und Alkohol.

Und dann in Deinem Arm, alles gut, alles andre egal,
Bin ich frei, bin ich Kind und wir sind
unterwegs, die Welt steht offen zu entdecken.
Also können wir uns genauso gut noch heute hier verstecken.

Patati und Patata, soviel Palaver und ich hader und ich harre und ich starre.
Abracadabra, bin ich da!
In Deinen vier Wänden,
ein bergendes Zelt,
mit dem Fenster zum Himmel –
und der Türe zur Welt.

Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal
unbezahlbare Stunden,
mal‘ die bunten Bilder an Deine Wand.
Tage wie Sekunden und Du mein Prinz und Findelkind im Wunderland.

Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal
Alles Du, alles Dur,
blöd wär‘ nur,
wenn ich jetzt die Augen schlösse und dann öffne
und plötzlich wärst du gar nicht da.

Sei auch draußen alles flau, alles mau, alles moll,
ist mir gleich, ich trete ein als Prinzessin in dein Königreich.

Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal
Alles Du, alles Dur,
alles nur ein Kitzeln, lachen, fühl‘ mich wohl,
das sind Momente wie Geschenke,
wie Getränke mit Grenadine und Alkohol.

Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal,
das Gerede der Welt scheint banal.
Hier kann ich sein, was ich bin:
Frei mit dem Herz in der Hand und drei Worten im Sinn,
Und drei Worten im Sinn, und drei Worten im Sinn.

Ab heute im Kino: Sound of Heimat

Eine musikalische Reise durch Deutschland

Hayden Chisholm besucht Deutschland und durchquert es von den Alpen bis zur Nordsee um der Frage nachzugehen, warum Deutsche eigentlich so betreten schweigen, wenn es um ihr Liedgut geht. Dabei geht es nicht um die deutschtümelnde Schunkelmusik der treudoofen „Volkstümlichen Musik“, sondern um die echte deutsche Volksmusik.

Gerade der Blick von außen, den ein Neuseeländer auf Deutschland und die darin lebenden Völker wirft, vermittelt eine interessante Perspektive. Er wollte „verstehen, warum die Leute ein Problem mit der Volksmusik haben, warum denen das sogar peinlich ist zum Teil. Dieselben Menschen, die mit feuchten Augen am Fuße der Anden sitzen, wenn ein alter Indio zum tausendsten Mal ‚El condor pasa‘ in seine Panflöte bläst, kriegen Pickel, wenn man sie auf die Melodien ihrer Heimat anspricht.“

Sehenswert!

Weblinks: