Die Reichtumsuhr

Im journalistischen Alltag dieser Republik ist es mittlerweile üblich, auf die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler zu verweisen um darzustellen, wie tief jede Bürgerin und jeder Bürger verschuldet ist. Das Ziel des Bundes der Steuerzahler ist klar: Steuern senken und damit die Staatseinnahmen verringern, so wird man seiner Schulden immer Herr. Fragen Sie mal bei der Bank Ihres Vertrauens nach.

Nun hat der DGB auf der Plattform“Handlungsfähiges Hessen“ eine sogenannte Reichtumsuhr installiert. Das sieht dann so aus:
Link – das Einbetten klappt noch nicht

Faszinierend, nicht wahr? Halten wir doch mal die Schuldenuhr daneben:

Schuldenuhr
Leider muß man die Schuldenuhr manuell ständig aktualisieren. Ich bastel da mal was.

Ist schon krank….

…. wenn man mal drüber nachdenkt:

Es gibt eine sehr schöne, personelle Verbindung zwischen Springer und Guttenberg. Anscheinend. Wenn das zutrifft, und zumindest in der einen oder anderen Weise wären da Zweifel im „historischen Teil“ des Artikels zu sehen, wäre ein weiterer Beweis erbracht daß unser gesamtes Staats- und Wirtschaftsgefüge, na sagen wir mal, eine Illusion ist. Man könnte von Lüge sprechen. Bleibt die Frage, ob das eine geplante oder eine entwickelte Lüge ist.

Verfolgen Sie unbedingt die Leserbriefe/Kommentare: Dort nimmt der Cousin zu Guttenberg Stellung.

Fundstück der Woche (09.KW): Merkel gegen Guttenberg. Also für, aber früher gegen.

… oder so. Merkel spricht zum Welttag des geistigen Eigentums. Natürlich gilt das heute scher nicht mehr. Weil das alternativlos ist.

 
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=0lQwZVdaZr8&w=480&h=390]
 

Kleines Sonntagsfundstück…

… der Tagesspiegel erkennt in der Guttenbergaffäre ein Initiationsritual der CSU.
Das ist ein interessaanter und lustiger Gedanke.

Teaser:

Viele krumme Dinger

Bei politischen Fragen hilft oft ein Blick zurück, auf die Geschichte. Zuerst dachte ich, dass der Minister Guttenberg sich, ganz altmodisch gesagt, ehrlos verhält. Dies wiegt deshalb schwer, weil „Ehre“ und „Anstand“ zentrale Aspekte in Guttenbergs Selbstdarstellung waren, es sind auch Pfeiler des konservativen Weltbildes. Ein Konservativer ohne Ehre und Anstand – das ist so paradox wie ein Linker ohne Mitgefühl und Gewissen. Bei einem rechtzeitigen Rücktritt wäre Guttenberg in die Liga der Bischöfin Käßmann aufgestiegen, dachte ich, in spätestens zehn Jahren wäre er Bundeskanzler gewesen. Jetzt aber spielt er in der Liga von Franz Josef Strauß.   mehr lesen...

Anmerkung: Der Text oben stammt nicht von mir sondern ist aus dem Tagesspiegel kopiert. Der Dazugehörige Link führt auf den Artikel.