Hagen Rether hatte 2010 einen wirklich netten Einfall: Einfach mal mit Vollbart. Erinnern Sie sich? Das sah zum Beispiel so aus:
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=PLZlbMWX1hQ&w=560&h=349]
Im sonst eher unbrauchbaren „Satire-Gipfel“ von Matthias Riechling rasierte er sich.
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=7-p52Sw87KM&w=640&h=390]
Dabei zerlegt er unsere Gesellschaft in gewohnt scharfer Weise und bringt den Durchschnittskonservativen zum Heulen.
Category Archives: Fremdes und Gäste
Deutschland, Deine Super Märkte (Teil VIII): Hysterie – Teil II
Können Sie sich noch an die Hysterie erinnern? Wegen der Gurken?
Genau, jetzt nicht mehr hysterisch, darum:
Jetzt also japanischen Fukushimafisch wieder mit Gurke. Puh, gesund. Ich hab da nur ein Problem: Ich mag einfach keine Gurken. Muß ich also weiter Uran pur fressen.
Fundstück der Woche (25.KW): Vom linken Cyberkrieg
Zu den gruseligen Seiten des Internetzeitalters gehört zweifelsohne der Cyberkrieg zwischen politischen und religiösen Lagern. So veröffentlichen rechtsradikale Netzwerke mit schöner Regelmäßigkeit sogenannte „Todeslisten“ mit Adressdaten und mitunter sogar Lebensgefährten und Kindern von bekannten oder bekennenden Linken und im Gegenzug veröffentlichen Linke gerne die Adressen heimlicher Rechtsradikaler.
Im Grunde ist der Schläger auf der Straße ja uninteressant. Das ist in der Regel dumm gehaltenes Kanonenfutter für den Straßenkampf, aber nicht der eigentlich gefährliche Kader, der die Rechte in Europa so stark macht. Es sind die eigentlich gebildeten, heimlichen Rechtsradikalen die das giftige Gedankengut am Leben halten und stets weitergeben, oftmals schleichend, immer gefährlich.
Doch dagegen arbeiten, wie die TAZ berichtet, auch Hacker wie die No Name Crew. Sie veröffentlichten auf Google Maps das hier:
Das ist so ähnlich wie seinerzeit bei dem Hack dieses Nazisymbolversandes. Auch hier wurden die Adressdaten gehackt und letztlich veröffentlicht.
Gut finde ich dieses Vorgehen ehrlich gesagt nicht. Wer für Datenschutz ist sollte auch im Kampf gegen Rechts nicht zu solchen Mitteln greifen. Was genau hat man denn davon? Also was tun Sie, lieber Leser, nachdem Sie diese Google-Karte und diese Aktionen kennen, von denen ich mich ausdrücklich distanzieren will, genau jetzt mit der Information? Irgendwie gar nichts, oder?
Andererseits lebt der Rechtsradikale Umtrieb auch immer von der Heimlichkeit. Nicht alles wird bemerkt, nicht alles kann nachgewiesen werden und verschlungene Pfade zu nutzen ermöglicht es so manchem rechten Kameraden überhaupt erst, seinen Trieb und Haß erst auszuleben. Insofern könnte eine Veröffentlichung andere abschrecken – aber nicht heilen. Packen läßt sich das Übel so nicht.
Es gibt Gründe dafür, daß in Deutschland Spenden erst ab 10.000 Euro beim Bundestag angezeigt werden müssen – zuallererst vermutlich den, daß man mit 9.999 €-Spenden die Grenze unterlaufen kann. Warum ist diese Grenze denn nicht bei sagen wir 100€ angelegt? Das würde den Verwaltungsaufwand erhöhen, das Spenden insgesamt aber transparenter machen.
Letztlich glaube ich, daß sich die politische Linke mit solchen Aktionen selbst schadet. Wer den gesetzlichen Rahmen verlässt setzt sich selbst ins Unrecht und es gibt keine schlimmere Erfindung in der Entwicklung der Menschheit als die Haltung, daß der Zweck die Mittel rechtfertige oder „heilige“. Diese Haltung steckt letztlich hinter Terrorismus, politisch motivierter Gewalt und Krieg. Kein Ziel, keine Idee, keine Ehre, kein Ideal rechtfertigt die Anwendung unmoralischer Mittel zu ihrer Erreichung. Der Kampf gegen Rechts ist moralisch richtig – aber er muß auf der argumentativen Ebene erfolgen. Das war mal eine wichtige Erkenntnis der politischen Linken – sie kulminierte in dem genialen Satz „Für den Frieden zu töten ist wie für die Keuschheit zu ficken“ – aber seit die gewaltbereiten Spinner vom schwarzen Block als linke NPD auftreten und politisch andersdenkenden gerne mal mit Gewalt begegnen scheint nach und nach diese Erkenntnis verlorengegangen zu sein.
Gegen Nazis helfen nur Aufklärung und Anstand. Durch simples Dreinschlagen erreicht man gar nichts – oder würden Sie zum NPD-Anhänger wenn Ihnen ein Scheitel mal so richtig auf die Fresse gibt?
Deutschland, Deine Super Märkte (Teil VII): Länger kürzer haltbar
Fundstück der Woche (24.KW): SPD – Volkspartei ohne Kompass?
Vor einiger Zeit guckte ich mir das Augstein und Blome an. Nein, ich bin nicht gerade ein Fan dieser Sendung weil ich von Herrn Blome so gar nichts halte und noch nicht sicher weiß, was ich von Jakob Augstein halten soll.
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=Xw7q8AeruAg]
Die Sendung fand ich aber recht interessant, auch wenn der alte Fehler in der Definition des Begriffes „Volkspartei“ passiert. Aber dagegen hilft wohl nichts.
Fundstück der Woche (21.KW): Schwarzfahrer.
Gucken Sie mal rein. Ich hab mich köstlich amüsiert…
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=il2wnw5CgLI&w=425&h=349]
Fundstück der Woche (20. KW): Sage Nein, Willy! Und eine Anmerkung.
Weil ich mich nicht entsinnen kann, Konstantin Wecker hier schon einmal verlinkt zu haben, hole ich das Versäumnis nun gleich doppelt nach: Zwei der meines Erachtens nach wichtigsten Stücke aus dem Werk von Konstantin Wecker.
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=cSidCSSDBBk&w=425&h=349]
Gestern ham’s an Willy daschloag’n
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=aZtmfCJRErY&w=425&h=349]
Sage nein!
Interessant ist der Widerspruch, der sich zwischen diesen Songs aufzumachen scheint: Das zweitere ruft zu zivilem Widerstand auf, das erste beschreibt was passiert wenn er eintritt. Erscheint einem das nicht seltsam?
Für mich liegt die Lösung darin, daß dem Willy nichts passiert wäre wenn alle „nein“ gesagt hätten. Dann wäre der Herr Nazi eingekniffenen Schwanzes dahingegangen wohin er gehört. Aber die schweigenden Menschen sind die Täter. Die, die nichts tun.
Ich hab vor beinahe einem Jahrzehnt oder so ähnlich mal eine Arbeit über eine spanische Geschichte schreiben müssen. Die ging in etwa so:
Ein Mann starb. Als er aufwachte und das in das weiße Licht getreten war sah er eine lange Schlange und stellte sich an. Nach kurzer Zeit kam der Teufel aus der Hölle. Er rief die Schlange zu sich und musste sich entschuldigen: Die Hölle sei voll, es habe nurmehr eine einzige Seele Platz. Die Menge begann zu murren, schon wieder habe man das Nachsehen. Der Teufel verkündete, er werde nun herumgehen und den schlimmsten Missetäter auswählen.
So ging er herum, hörte die Lebensgeschichten von Massenmördern, Vergewaltigern, Diktatoren und Parlamentsabgeordneten. Von Korrupten und Gierigen, von Widerlichen und Liderlichen. Schließlich kam er auch zum letzen Mann.
„Und?“, fragte der Teufel gespannt, „Warum bist Du hier? Was hast Du getan?“
Der Mann hob die Schultern. „Ich habe gar nichts getan.“, sagte er, „Ich stehe hier weil ich dachte, man stellt sich hier für Zigaretten an.“ Der Teufel war verwundert: „Wie, Du hast nichts getan? Du wirst doch eine Sünde begangen haben. Einen getötet, einen beraubt oder so?“ Der Mann schüttelte den Kopf und antwortete: „Nein. Alle haben sich sich gegenseitig ermordet und beraubt, haben sich gehaßt und verfolgt, aber ich habe nichts getan.“ Der Teufel legte den Kopf schräg und vergewisserte sich: „Du hast nichts getan?“ – „Nein, ich tat nichts.“, sagte der Mann.
„Dann, mein Sohn“, sagte der Teufel und wies mit einer einladenden Geste auf das Tor zur Hölle, „dann ist der letzte Platz für Dich reserviert.“
Das ist nur eine sinngemäße Wiedergabe. Aber ich fand das damals wie heute zutreffend. Weiß jemand die Geschichte und hat vielleicht einen Link darauf? Es gibt wieder einen Duden zu gewinnen.
Fundstück der Woche (19.KW): Münchens schönstes Nummernschild
Fundstück der Woche (18.KW): Geschenkwünsche von Kindern
Jochen Malmsheimer trägt mein T-Shirt und erklärt den ganz normalen Wahnsinn des Einkaufens….
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=B5SulH52Kbs&w=425&h=349]
Seltsame Nachrichten….
Mein Job bringt es mit sich, daß ich gelegentlich mit Kollegen über ein fachliches Problem sprechen muß. Das dabei interessante ist das Phänomen, wenn jemand offensichtlich nicht genau weiß worum es geht, googlet, einen englischen Text findet, den auch nicht versteht und mir dann via Übersetzungsprogramm zukommen lässt.
Preisrätsel: Was möchte mir der Kollege sagen?
L‘ ; ? das SeitendeCI in Ihnen Premierminister der qu’art; er gibt vom Unterhalt, und dieser in den zwei Dokumenten kommen sie das an Ihnen haven‘ ; t hat gesendet hat mit, ist, so sehr l‘ ; ? auch weet in das die Fälle dieses Gruppentyp d‘ ; ? l‘ wesentliche Ansicht können Sie mehr p.ex in t conceptie oder meine Synopsis hier liefern – Sie sehen p.ex der Dienst der Archive. Quienquiera in der Dauer dieser noch ‚bedeutung; ; ? ; regulieren Sie? leider ist‘ ; ? ; das wird bereits beschrieben, der I vor der Bedeutung mit in t oder l‘ begonnen hat; ; ? akklimatisieren Sie Großbritannien, ein einheitliches Abkommen des Namens in den vollständigen Gegenständen, die die Sätze erhalten. Allerdings dies gegenüber ihnen s‘ passen einfach an, und man übermittelt die neuen Verordnungen in meinen Dokumenten. Wir haben bereits eine saubere einheitliche Annäherung für unseren Grundsatz vorbereitet. Beispiel für: [Omadeis] mein hatten jetzt FSR und das FSM das Modell. R: = l‘ Ausstattung der Mittel (Identifikation. Lokales r Damänengruppe) und K.: =Mitgliedsgruppe (eine allgemeine Ausstattung wäre)
unter den richtigen Einsendern verlose ich einen Duden.



